09_geburt der designklassiker

Wie wird ein Objekt zum Designklassiker?

Diese Frage versuchen Mona Mönnig und Cordula Meier zu beantworten. Es werden viele Klassiker der Designgeschichte genannt und hinsichtlich ihrer Entstehung und Phänomenologie betrachtet. Es scheint Kriterien zu geben, die erfüllt werden müssen, damit ein sogenannter Klassiker des Designs entstehen kann. Dabei wird sowohl der Begriff selbst hinterfragt als auch neu bewertet. Welche dies sind und inwiefern der Begriff selbst kritisch hinterfragt und neu bewertet werden muss, klärt diese spannende Folge _nuetzlichundschoen.

08_Charlotte Perriand – Die Designgeschichte umschreiben

In dieser Folge sprechen Mona Mönnig und Cordula Meier über die im Kaiser Wilhelm Museum Krefeld gezeigte Ausstellung Charlotte Perriand – Die Kunst des Wohnens. Dabei berichten sie über die Rezeptionsgeschichte des Sessels LC2 von Le Corbusier, Charlotte Perriand und Pierre Jeanneret.

es wird sowohl über die Eigenschaften sogenannter Designklassiker und deren Entstehungsgeschichte gesprochen als auch über neue Erkenntnisse für die Designgeschichte. Welchen Stellenwert die Gestaltung von Frauen dabei eingenommen hat, wird unter dem sinnbildhaften Stichwort „Rahmenwechsel“ beleuchtet.

07_unsichtbare gestaltung – duft

Der Mensch ist ein visuell geprägtes Wesen. Neben dem Sehen gehören aber auch das Hören, Riechen, Schmecken und Tasten zu unseren Sinneswahrnehmungen. Welche Bedeutung der Geruchssinn für die Gestaltung hat, wurde lange Zeit vernachlässigt. Mittlerweile wissen wir, der Duft von Objekten, Architekturen und allen voran unseren Mitmenschen, formt unser Verständnis von der Welt. So beschäftigt die Automobilindustrie ganze Teams, die den Geruch der Innenausstattung von Fahrzeugen designt, Firmen etablieren ihr Profil über den individuellen Markenduft und wenn sich der Hormonspiegel eines Menschen verändert, kann man sich plötzlich nicht mehr riechen. Wie gut, dass wir Menschen lediglich 10 Millionen Riechzellen bemühen, statt wie der Hund mit bis zu 300 Millionen darüber hinaus sogar Stereo zu riechen.

Cordula Meier und Mona Mönnig gehen in dieser Folge darauf ein, wie unsichtbar Gestaltetes unser Leben zu beeinflussen vermag.

06_alles design – design ist alles

was ist eigentlich design und was bedeutet es, dass es uns zu jeder zeit und überall umgibt? ist design unumgänglich und welche rolle spielt es in unserer gesellschaft? diese und weitere fragen beantworten cordula meier und mona moennig in dieser wichtigen folge der podcast reihe ‘nuetzlich und schoen‘, in der sie auch thematisieren, was sie selbst an dem thema so faszinierend finden. eindrucksvoll beschreiben sie, warum design allgegenwärtig ist und man ihm niemals ausweichen kann. es wird dem begriff design etymologisch nachgestellt und jenem der gestaltung gegenübergestellt, wie auch danach gefragt, was möglich ist und auch was sein darf oder nicht. vielleicht fragen wir uns nach dieser folge alle einmal mehr, auf welchem stuhl wir gerade eigentlich sitzen, oder von welchem besteck wir essen.

05_Verkleiden als gestalterische Haltung

Diese Folge beschäftigt sich aus gegebenem Anlass – Karneval steht unmittelbar bevor – mit dem Verkleiden als kultur- wie gestaltungsrelevante Technik.
Verkleiden ist eine gestalterische Haltung, ebenso wie das bewusste ‘Nicht -Verkleiden‘. Dies zeigen Cordula Meier und Mona Moennig eindrucksvoll an Designbeispielen wie der Holzvertäfelung, der Maultasche, der Architektur des Centre Pompidou und den Teekannen von Ettore Sottsass. Zu Gast in dieser Folge ist die Düsseldorferin Franziska Penner, die von ihrem aktiven Leben als Karnevalistin berichtet.

04_Gerhard Richter und der Plattenspieler aus Zelle 719

Anlass dieser Pocastfolge ist die aktuelle Gerhard Richter Ausstellung in der Fondation Louis Vuitton in Paris.Cordula Meier und Mona Mönnig reflektieren ihren Besuch der Ausstellung und fokussieren dabei ihren Blick auf ein Werk Richters, innerhalb des Gemäldezyklus 18. Oktober 1977 aus dem Jahr 1988. Dieser sorgte bei seiner Veröffentlichung für diverse Debatten zur Ethik im Umgang mit deutscher Geschichte.

Bildgegenstand ist ein scheinbar harmloses Objekt; ein Plattenspieler. Aber, bald wird klar, es geht um sehr viel mehr. Inwiefern Design unschuldig sein kann und was es bedeutet ein solches Objekt in Malerei zu denken, wird in dieser Folge von _nuetzlichundschoen diskutiert.

03_Tote Lämmer auf der Art Cologne 2025

Die art cologne gilt als die älteste Kunstmesse für zeitgenössische Kunst der Welt; sie wurde 1967 gegründet. Cordula Meier und mona mönnnig berichten über die Eindrücke ihres Messebesuchs im November 2025. Dabei gehen sie auf eine Arbeit besonders ein. Das hängende Lamm des bildenden Künstlers Stefan Knauf, welcher mit seinen Werken den Begriff der ökologischen Trauer untersucht, scheint es wert, näher analysiert zu werden. Dass Knauf das Vermissen und Verantwortlichfühlen für die vom Menschen verdrängten Kreaturen untersucht, wird von den SprecherInnen im Kontext der Animal Studies beleuchtet.

02_Coca-Cola – 110 Jahre Patent auf eine Flasche

Die Coca-Cola Flasche gibt es seit nunmehr 120 Jahren und bis in die heutige Zeit gilt diese als Design-Ikone des Alltäglichen. Um sich vor Konkurrenten abzugrenzen, wurde das Erscheinungsbild zum Patent angemeldet. Der Designer der Flasche Earl R. Dean ist bis heute absolut unbekannt und wird in der Designgeschichte kaum benannt.

Cordula Meier und mona mönnig versuchen diesen spannenden Teil der Designgeschichte zu beleuchten und die enorme gestalterische Qualität ins richtige Licht zu setzen. Es wird auch der Einzug der Flasche in die bildende Kunst etwa in den Werken Andy Warhols als Teil der Populärkultur gesehen und gefragt, wie der Begriff der „Ikone“ überhaupt erst in die Welt kommt. Das alles besprechen Cordula Meier und Mona Mönnig auch vor dem Hintergrund der Sensibilisierung für das Design von Objekten unseres Alltags.

01_Die Shaker tanzen gegen das Dekor

Die Shaker schüttelten und tanzten sich in ihren Riten das letzte bisschen Dekor von der Seele. So könnte man den Wertekanon und gleich damit die Gestaltung der Freikirche des 18. Jahrhunderts in Kürze zusammenfassen. Sie schufen eine ganze Reihe späterer Ikonen der Designgeschichte, die noch heute produziert und benutzt werden. Flachbesen, Kreissäge, Waschmaschine, Aufbewahrungssysteme, Stühle mit Kugellagern, Tische mit Rollen, Häuser und ganze autark funktionierende Dörfer, im Zölibat, unter Gründung und Leitung einer Frau, Ann Lee, und in kontemplativer Einfachheit. Das besprechen Cordula Meier und Mona Mönnig auch mit der Frage, wie aktuell dies alles sei.