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05_Verkleiden als gestalterische Haltung
Diese Folge beschäftigt sich aus gegebenem Anlass – Karneval steht unmittelbar bevor – mit dem Verkleiden als kultur- wie gestaltungsrelevante Technik. Verkleiden ist eine gestalterische Haltung, ebenso wie das bewusste Nicht -Verkleiden. Dies zeigen Cordula Meier und Mona Moennig eindrucksvoll an Designbeispielen wie der Holzvertäfelung, der Maultasche, der Architektur des Centre Pompidou und den Teekannen von Ettore Sottsass.
Zu Gast in dieser Folge ist die Düsseldorferin Franziska Penner, die von ihrem aktiven Leben als Karnevalistin berichtet.
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04_Gerhard Richter und der Plattenspieler aus Zelle 719
Anlass dieser Pocastfolge ist die aktuelle Gerhard Richter Ausstellung in der Fondation Louis Vuitton in Paris.Cordula Meier und Mona Mönnig reflektieren ihren Besuch der Ausstellung und fokussieren dabei ihren Blick auf ein Werk Richters, innerhalb des Gemäldezyklus 18. Oktober 1977 aus dem Jahr 1988. Dieser sorgte bei seiner Veröffentlichung für diverse Debatten zur Ethik im Umgang mit deutscher Geschichte.
Bildgegenstand ist ein scheinbar harmloses Objekt; ein Plattenspieler. Aber, bald wird klar, es geht um sehr viel mehr. Inwiefern Design unschuldig sein kann und was es bedeutet ein solches Objekt in Malerei zu denken, wird in dieser Folge von _nuetzlichundschoen diskutiert.
03_Tote Lämmer auf der Art Cologne 2025
Die art cologne gilt als die älteste Kunstmesse für zeitgenössische Kunst der Welt; sie wurde 1967 gegründet. Cordula Meier und mona mönnnig berichten über die Eindrücke ihres Messebesuchs im November 2025. Dabei gehen sie auf eine Arbeit besonders ein. Das hängende Lamm des bildenden Künstlers Stefan Knauf, welcher mit seinen Werken den Begriff der ökologischen Trauer untersucht, scheint es wert, näher analysiert zu werden. Dass Knauf das Vermissen und Verantwortlichfühlen für die vom Menschen verdrängten Kreaturen untersucht, wird von den SprecherInnen im Kontext der Animal Studies beleuchtet.
02_Coca-Cola – 110 Jahre Patent auf eine Flasche
Die Coca-Cola Flasche gibt es seit nunmehr 120 Jahren und bis in die heutige Zeit gilt diese als Design-Ikone des Alltäglichen. Um sich vor Konkurrenten abzugrenzen, wurde das Erscheinungsbild zum Patent angemeldet. Der Designer der Flasche Earl R. Dean ist bis heute absolut unbekannt und wird in der Designgeschichte kaum benannt.
Cordula Meier und mona mönnig versuchen diesen spannenden Teil der Designgeschichte zu beleuchten und die enorme gestalterische Qualität ins richtige Licht zu setzen. Es wird auch der Einzug der Flasche in die bildende Kunst etwa in den Werken Andy Warhols als Teil der Populärkultur gesehen und gefragt, wie der Begriff der „Ikone“ überhaupt erst in die Welt kommt. Das alles besprechen Cordula Meier und Mona Mönnig auch vor dem Hintergrund der Sensibilisierung für das Design von Objekten unseres Alltags.
01_Die Shaker tanzen gegen das Dekor
Die Shaker schüttelten und tanzten sich in ihren Riten das letzte bisschen Dekor von der Seele. So könnte man den Wertekanon und gleich damit die Gestaltung der Freikirche des 18. Jahrhunderts in Kürze zusammenfassen. Sie schufen eine ganze Reihe späterer Ikonen der Designgeschichte, die noch heute produziert und benutzt werden. Flachbesen, Kreissäge, Waschmaschine, Aufbewahrungssysteme, Stühle mit Kugellagern, Tische mit Rollen, Häuser und ganze autark funktionierende Dörfer, im Zölibat, unter Gründung und Leitung einer Frau, Ann Lee, und in kontemplativer Einfachheit. Das besprechen Cordula Meier und Mona Mönnig auch mit der Frage, wie aktuell dies alles sei.